Die Symbolsprache der Träume

Beim GÄSTEABEND MIT DAMEN am Mittwoch, dem 28. November, hielt Br. J.G. einen Vortrag zum Thema

Die Symbolsprache der Träume“.

Im Traum erleben wir eine andere Daseinsform, in der die Logik des Wachzustandes aufgehoben ist. Allerdings erinnern wir uns an die meisten Träume nicht oder vergessen sie innerhalb von wenigen Minuten nach dem Aufwachen.

Träume enthalten laut Br. J. Botschaften unseres Unterbewussten an uns selbst, ausgedrückt in einer nicht-rationalen Symbolsprache, die sich auch in den Mythen aller Kulturen wiederfindet. Wenn man in der Lage ist, diese Sprache zu verstehen, dann offenbaren Träume auch einen Sinn und eine Bedeutung. Dies kann man lernen, so der Vortragende, indem man sich darauf einlässt, aufmerksam in sich hineinzulauschen und sich dabei von der in unserer Kultur vorherrschenden einseitigen rational-intellektuellen Geisteshaltung zu lösen.

Auf diesem Weg kann man schließlich zu einer Integration von Intellekt und Emotion im Sinne einer ausgewogenen Persönlichkeitsbildung gelangen. Auf konkrete Anleitungen und Beispiele zur Traumdeutung, die diesen individuellen Lernprozess für einzelne Zuhörer übersprungen hätten, verzichtete Br. J. ganz bewusst.