Besuch der L.: Secto Aurea in Venedig

Von Freitag, dem 6., bis Sonntag/Montag, dem 8./9. Juli besuchte eine Abordnung unserer Loge die mit uns befreundete Loge „SECTIO AUREA“ in VENEDIG.

Nach Ankunft mit dem Flugzeug und Zusammentreffen mit den anderweitig angereisten Brr.: im Hotel waren die Schwestern und Kinder am Freitagabend in das Heim von Br-_ I. und Schw. E. C. eingeladen, während die Brr.: in einem prächtigen alten Palazzo in der Altstadt von Venedig an einer Tempelarbeit teilnahmen. Auch aus anderen Orienten Italiens und weiterer europäischer Länder waren Brr.: und Schw. angereist, darunter auch eine Gruppe von der mit uns ebenfalls freundschaftlich verbundenen Loge „Johannes Reuchlin“ i.: O.: Linz. An die TA schloss sich ein rituelles Mahl an, das zwar deutliche Parallelen zu einer deutschen Tafelloge aufwies, aber auf sympathische Weise um einiges legerer ablief, nicht zuletzt auch was die Bekleidung betraf (einige unserer Brr.: äußerten später die Hoffnung, dass dieses Beispiel auch für uns eine gewisse Vorbildfunktion entfalten könnte). Die Rückkehr per Linienbus ins Hotel auf dem Festland war zwar mit einigen unerwarteten Hürden verknüpft, verlief aber letztendlich doch erfolgreich. – Am Samstag brachen wir, wieder gemeinsam mit italienischen, österreichischen und anderen Brr.:, zu einer Fahrt mit einem Ausflugsboot durch die Lagune auf, darin eingebunden eine Besichtigung des armenischen Klosters San Lazzaro auf der gleichnamigen kleinen Insel. Nach der Landung im nördlichen Bereich der Lagune schloss sich eine Busfahrt über schmale Sträßchen durch Marschland an, die uns schließlich zu einem kleinen Lokal weit abseits der Touristenströme führte, wo wir an Tischen und Bänken im Freien unter Sonnenschirmen ein mehrgängiges, ausgezeichnetes gemeinsames Mahl genießen durften. Wie schon am Vorabend erlebten wir die vorzügliche Qualität der venezianischen Küche, die sich vor allem auf Fisch und Meeresfrüchte stützt. Es folgte die Rückkehr mit Bus und Boot nach Venedig, wo einige von uns vor der Rückfahrt ins Hotel noch einen Bummel durch Teile der Altstadt anschlossen. Bedauerlicherweise ist Venedig zu dieser Zeit des Jahres nicht nur von Touristen überfüllt, dazwischen treiben außerdem nicht wenige Taschendiebe – gerne auch in überfüllten Bussen – ihr Unwesen, wie einige von uns leider auch persönlich erfahren mussten. – Am Sonntag flog ein Teil unserer Gruppe bereits wieder nach Deutschland zurück, während ein anderer Teil, mich eingeschlossen, seinen Aufenthalt um einen weiteren Tag ausdehnte. Diesen nutzten wir, um in kleineren Gruppen nochmals die Altstadt und einige der umliegenden Inseln zu erkunden. Am frühen Abend trafen die meisten von uns Pforzheimer Brr.: und Schw. wieder zusammen, um in einem von Br.: I. vermittelten Restaurant zu Abend zu essen. Das hohe Niveau der venezianischen Küche bestätigte sich ein weiteres Mal, während wir in brüderlicher Atmosphäre unseren Tag ausklingen ließen. – Der Montag brachte schließlich auch für die letzten von uns den Rückflug. Trotz großer Hitze, die mit dem durchgehend strahlenden Sonnenschein einher ging, waren es wunderschöne Tage, besonders dank der der Vorbereitungen der italienischen Brr.: und Schw. und der herzlichen Aufnahme durch sie. Ganz besonderen Dank auch an Br.: J. W. für die Vermittlung des Besuches und die Organisation der Reise.